Meldepflicht für Haustiere

Jetzt erreicht Corona endgültig auch unsere Vierbeiner. Doch keine Panik: Die Schlagzeile hört sich schlimmer an, als sie ist.

Bis heute gibt es nur wenige Fälle, in denen sich ein Haustier mit dem Corona-Virus angesteckt hat und es gibt keinerlei Hinweise, dass Haustiere wiederum ihre Halter anstecken. Aber um diesen Umstand besser erforschen zu können, soll es eine Meldepflicht für Corona-Fälle bei Tieren geben. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will, dass der Bundesrat am 3. Juli dem zustimmt. Einen Massentest wird es dann aber nicht geben. 

Im Klartext: Tierärzte müssen lediglich identifizierte Fälle bei den Behörden anzeigen, das gilt auch für Zootiere. Und was ist der Hintergrund für diese Regelung? Es gibt einige Fälle, in denen sich Katzen infiziert haben (gut, dass wir Hundemenschen sind…). Und in einem Zoo in New York haben sich  Löwen und Tiger angesteckt. Hunde sind dagegen weniger empfänglich für das Virus. Aus Studien weiß man auch, dass sich Frettchen gut anstecken. Und in den Niederlanden gab es kürzlich Schlagzeilen, weil sich Menschen bei Nerzen, die für Pelze gezüchtet wurden, angesteckt hätten.

Also gilt weiterhin: Keine Panik, kauft keinen Pelz und etwas Achtsamkeit ist nicht verkehrt. Bleibt gesund!

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