Reden wir übers Alter…

Bailey ist jetzt 76 Monate alt und kein bisschen weise. Zum Glück ein Wirbelhund wie sie im Buche steht, manchmal Affe, manchmal Dame, dabei aber immer Hund. Und natürlich will man auch als Hundehalter wissen: Wie alt ist eigentlich mein Hund?

Klar kennen wir die „mal sieben“-Regel, die besagt, ein Hundejahr entspräche sieben Menschenjahre. Damit wäre Bailey jetzt 42. Nun, das passt eigentlich gut zu ihrem Verhalten. Nur leider stimmt das längst nicht mehr.

Hunderassen altern unterschiedlich schnell. Dabei gilt: Vierbeiner, die groß und schwer sind erreichen leider längst nicht das Alter von kleinen Kläffern Lieblingen. Mal im Vergleich: Eine Dogge oder ein Neufundländer wird im Schnitt etwas zwischen 9 und 11 Jahre, ein Zwergschnauzer oder Terrier darf es auf bis zu 16 Jahre bringen. Mal kurz geschnappatmet später wissen wir auch, dass ein Labrador so dazwischen liegt und normalerweise 11 bis 13 Jahre durch die Welt wuseln darf.

Aber wie errechnet sich das denn nun und wie entspricht das dem ungefähren Menschenalter? Dazu wird das Hundealter mit einem gewichtssepzifischen Faktor multipliziert. Mit anderthalben Jahren sind unsere Lieblinge fast im gleichen Alter, nämlich twentysomethings. Doch dann reißt die Schere auf:

Übrigens: Genetische Faktoren lassen sich nicht beeinflussen, wohl aber die Haltung unserer Chaoten. Die Ernährung spielt genauso eine Rolle wie Bewegung und Spielen und Toben. Abwechslung im Alltag und eine gute Sozialisierung sind schon eine prima Grundlage. Und: In ländlichen Umgebungen werden die Tiere tatsächlich älter als die städtischen Verwandten. Also raus in die Natur und macht Euch dreckig! Schon immer haben wir gesagt: Nur ein dreckiger ist ein glücklicher Hund. Und offenbar auch ein junggebliebener Wackel.

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