Zwingerhusten

Feiertag, alle freuen sich, endlich mal ausschlafen! Doch um acht Uhr morgens sitzen wir dann doch in der Tierklinik zur Notfallsprechstunde.

Vier Stunden zuvor: Bailey fängt mitten in der Nacht an, zu keuchen, zu husten, zu würgen, weißen Schleim zu erbrechen. Und das nicht einmal, sondern gefühlt im Minuten takt. Ängstlich zieht unsere Kleine die Rute unter den Bauch, weiß nicht was los ist und auch wir können nur bemüht beruhigend auf sie einwirken. Hat sie was verschluckt? Zwei Hustenanfälle später: Steckt etwas in der Luftröhre fest? Unruhe macht sich breit, an Schlaf ist nicht zu denken. Um sieben rufen wir die Notfallsprechstunde an, packen unser Fellbündel und fahren in die Klinik. Was hat Bailey?

 

Zwingerhusten lautet die Diagnose. Aber Bailey ist doch geimpft? Die Tierärztin klärt uns auf: Ja, damit wird das Infektionsrisiko reduziert, aber wie bei der Grippeschutzimpfung für den Menschen werden neue Erreger damit eben leider nicht abgedeckt. Dafür werden die Krankheitserreger aber per Tröpfcheninfektion weitergereicht und deshalb bekommt unsere Wuchtbrumme auch noch zu allem Übel zwei Wochen Hausarrest.

 

Nun, die ersten Tage ist dies kein Problem. Bailey schläft noch mehr als sonst und schleppt sich träge von Liegeplatz zu Platzliege. Doch irgendwann schlagen endlich die Medikamente an und Madame fühlt sich wieder sehr viel wohler. Und sie ist spielbereit. Und etwas nervig. Kein Angst, Knutschkugel, bald darfst du wieder herumtoben! Aber jetzt müssen wir erst noch einmal Fieber messen. Bailey? BAILEY…?!

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