Die Schwimmmüse-Diät

Die letzten Monate haben unserem Wonneproppen etwas zugesetzt: Weniger Ballwerf-Gassirunden, kältebedingtes Schwimmverbot und eingeschränkte Sechspfoten-Läufe ließen unser Muskelpaket zu einem kleinen Speckulatius werden.

Im letzten Jahr beim routinemäßigen Impf-Tierarztbesuch stellten wir eine wichtige Frage: Ist Bailey zu fett? 35 Kilo brachte sie auf die Waage. Die fachliche Entwarnung entspannte die Lage deutlich: Durch den vielen Sport hatte unsere Kleine schlichtweg Muskeln gebildet und die wiegen schwer. Der Schlendrian der Wintermonate hat aber dafür gesorgt, dass unser Bär nochmal eineinhalb Kilo zulegte – bei weniger Bewegung. Das heißt also: Frühjahrsdiät!

 

Doch während für Zweibeiner ständig irgendwelche Wunderabnehmprogramme (die alle nicht langfristig funktionieren, solange nicht Sport und Ernährungsumstellung Einzug halten) propagiert werden, muss die Hundedame von Welt selbst einen Weg aus der Fettfalle suchen. Aber Herrchen darf beim Finden helfen. Und da ist sie: Baileys Schwimmmüse-Diät! Und sie besteht aus nur zwei einfachen Regeln.

 

1. Ein bisschen Sport muss sein

Winterspeck adé, die warme Frühjahrssonne lädt zu ersten Badebesuchen ein. Schwimmen ist gut und wenig belastend für die Gelenke. Also ab in die Fluten! Animiert wird Bailey dabei von einem Schwimmspielzeug, das sie gerne aportiert und sich dabei auch von der Wasserströmung nicht abhalten lässt. Auch wenn sich unsere Wasserratte dauerhaft ins Wasser stürzen könnte – vernünftigerweise beachtet Herrchen, dass sie es nicht übertreibt und zwischendurch mal eine Pause macht. Toller Nebeneffekt: Das Fell wird flauschig weich.

schwimmuese

2. Gemüse ist mein Fleisch

Bailey liebt fleischlose Alternativen. Greifen wir nur in die Nähe von den Karotten im Gemüsefach, steht unser zuvor tiefschlafschnarchendes Murmeltier rutewackelnd neben der Kühlschranktür. Und das machen wir uns zu nutzen und ersetzen einen Teil der üblichen Flocken mit gesundem Grünzeugs. Allerdings bedeutet dies auch für uns etwas zusätzliche Arbeit, denn Hunden fehlen die Enzyme zum Aufspalten der Zellwände von Gemüse. Also erhalten Madame dampfgegarte Karotten mit Kohlrabispalten an Zucchinistreifen. Sie wird satt, bekommt reichlich Abwechslung in den Napf – und wird ohne zu Hungern langsam aber sicher ein paar Pfunde los.

Lecker und hundegeeignet sind unter anderem: Apfel, Birne, Chinakohl, Gurke, Karotte, Kohlrabi, Rote Beete, Spinat Zucchini

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