WTF?!

Es hilft nicht zu sagen, ach, das ist halt die Natur, wenn man sich auf freiem Feld ein bisschen schämen muss. Andererseits, woher soll unser Wonneproppen denn wissen, wie es RICHTIG geht? Zumindest in der Theorie ahnt sie, wie es sein muss…

Wir befinden uns im heißen Herbst und Bailey in der Stehhitze. Also meiden wir Begegnungen mit Rüden oder anderen Hündinnen, wo wir schon im Vorfeld wissen, dass es zum Zickenkrieg kommen wird. Mit Baileys Freundin Ronja verliefen die Gassirunden trotz Hormondesaster recht harmonisch.

 

Bis Bailey plötzlich begann, aufzureiten. Wir haben das zwar schon als dominantes „Machtspiel“ beobachtet (was übrigens auch Imponiergehabe sein kann, es sei denn man hat einen dauergechillten Labrador), aber das anhlaltende Besteigen ihrer Freundin war uns denn doch neu. Ein wenig Recherche im Netz beruhigte uns allerdings im Nachgang: „Ein häufiges Zeichen dafür, dass sich die Hündin in der fruchtbaren Phase befindet, ist das Besteigen anderer Hunde, auch anderer Hündinnen oder sogar von Menschenbeinen.“ (Quelle).

 

Um dieses Video ansehen zu können, musst Du die Datenschutzerklärung von YouTube akzeptieren.

YouTube Datenschutzerklärung

Wenn Du die Datenschutzbestimmungen akzeptierst, wird Deine Wahl gespeichert und die Seite neu geladen.

 

Also, wirklich peinlich muss uns diese Situation wohl nicht sein, die übrigens einmalig war. Wir haben es aber irgendwann unterbunden, schließlich wollen wir auch nicht, dass Rüden unserem Mädchen wie bekloppt hinterherlaufen (da fallen uns ein, zwei Kandidaten sofort ein, deren Frauchen das Verhalten allerdings als Spiel interpretieren und alles wunderbar finden – und für Argumente, warum wir das nicht möchten absolut unempfänglich sind und uns nötigen, andere Wege zu gehen).

 

Unser Wonneproppen ritt bei späteren Treffen noch ein-, zweimal auf, aber nur kurz und im Anschluss zeigte sie auch wieder ein normal freundschaftliches Verhältnis zu Ronja. Jetzt muss nur noch der Hormonüberschuss abgebaut werden, damit wir uns endlich wieder dem Hundealltag widmen können…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.