Tödliche Hitze

Verantwortungsbewusste Herrchen wissen: Bei Hitze hat der Hund nichts im parkenden Auto zu suchen, auch nicht für den „schnellen Einkauf“. Trotzdem haben auch wir schon bellende Hunde im geschlossenen PKW erleben müssen. Und die schweben in tödlicher Gefahr.

Das gleiche gilt natürlich auch für Kinder, prinzipiell für jedes Lebewesen. Bei 35 Grad in der prallen Sonne kann nach 15 Minuten akute Lebensgefahr bestehen. Die Gefahren der Hyperthermie sollten eigentlich hinlänglich bekannt sein, in jedem Sommer wird vor dem Hitzetod gewarnt. Aber ein paar Unverbesserliche wird es wohl immer geben.

Die „Ärztezeitung“ hat schon 2010 von den Forschungsergebnissen des Teams um Dr. Andrew Grundstein aus Athens berichtet (http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/610937/lebensgefahr-15-minuten-praller-sonne-geschlossenen-auto.html). Damit wird das bestätigt, was der gesunde Menschenverstand eigentlich schon an sich wissen sollte. Aus den Forschungsergebnissen leitet sich ein Modell ab, das die Hintzeentwicklung eindrucksvoll verdeutlicht:

hitzeimauto

Je nach Automodell können die Angaben natürlich auch noch variieren – und die Hitzeentwicklung sogar noch schneller entstehen.

Wir glauben zwar, dass zumindest die Leserinnen und Leser dieses Blogs verantwortungsbewusst mit ihren Schützlingen umgehen, aber da nicht jeder des Denkens mächtig ist, möchten wir an dieser Stelle einen Aufruf starten: Das Bild ist in der Facebook-Gruppe (https://www.facebook.com/unser4beiner) gepostet, bitte teilt diesen Inhalt, damit es so viele wie möglich erreicht. Vielleicht kann diese kleine Aktion beim ein oder anderen das Nachdenken anstoßen…

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