Bailey on tour (II)

Herrlich! Ein Wochenende in einer anderen Stadt und die Sonne genießen – das hörte sich in der Theorie nach Urlaub an. Doch unsere Wuchtbrumme merkte schnell, dass Vorstellung und Realität manchmal ein wenig voneinander abweichen…

Dabei fing alles so herrlich an: Morgens ein nichts ahnenendes Gassigehen und dann ab ins Auto. Keine zwei Stunden später staunte Bailey nicht schlecht, als sie ein altes Gemäuer erblickte, dass Herrchen als „Schloss“ bezeichnete. Nun ja, die Schnuffelroute war ganz okay, aber das ständige Leinelaufen nervte Madame dann doch. Dennoch ließ sie es über sich ergehen. Aber was Herrchen alles sehen wollte: Da eine Mauer, OH!, da ein Tor, AH!, hier ein alter Garten, MMHH!. Dazu immer wieder diese ganzen anderen Menschen, die Hund nicht abschlecken durfte…

03_heidelberg2Zur Belohnung für so viel konzentriertes Leinegehen ging es vor der Fahrt ins Hotel an den Neckar. Hui, das war ja mal eine großes Hundeplanschbecken! In gewohnter Labradormanier preschten 30 Kilo Lebendgewicht ans Ufer, stürzten sich ins kühle Nass und vergaßen die Kilometer und Stunden auf den Pfoten zuvor. Ach, wie herrlich! Herrchen beobachteten unterdessen, wie ein paar Besucher der „Alten Brücke“ ebenfalls Baileys Planschkünste amüsiert und mit gezückter Kamera verfolgten. Irgendwo dürfte unsere Wuchtbrumme also auch auf Urlaubsbildern auftauchen!

 

03_heidelberg1Am Ufer selbst genossen wir Touristen dann noch ein wenig Sonne, bevor es zurück ans Auto und dann ins Hotel ging. Bailey betrat neugierig unser Zimmer, schnüffelte umher und sah uns dann mit großen Hundeaugen an: „So, hab ich abgeschnüffelt, jetzt können wir wieder nach Hause.“ Doch daraus wurde nichts. Am nächsten Tag wollten wir schließlich die Altstadt erkunden.

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