Die lieben Menschen…

In den letzten Tagen waren wir öfters an einem kleinen Weiher, um Bailey bei der Hitze ein wenig Abkühlung zu verschaffen. Doch offensichtlich machte nicht nur unserem Welpen das Wetter zu schaffen.

Neben einigen sehr netten Leuten, die wir natürlich auch trafen, gab es auch einige sehr merkwürdige Begegnungen. Wie kann man eigentlich seine Hunde unkontrolliert ohne Leine durch den Wald hetzen, wo auch andere Menschen spazieren oder Rad fahren? Vor allem, wenn die Hunde nicht hören. Und selbst wenn – sollte jemand Angst vor Vierbeinern haben, wird er wohl kaum begeistert sein, wenn plötzlich einer vor ihm auftaucht, Herrchen aber noch weit hinter der letzten Kurve entlangschlendert. Übrigens kann man auch als Hundebesitzer nervös werden, wenn ein halbes Dutzend plötzlich herrenlos auftaucht und die aus der Ferne erschallenden Rufe an sich vorbeirauschen lassen.

Genauso verstörend war ein Frauchen, die für ihren Hund geschnittene Wiener mitbrachte – und partout unserer Kleinen auch etwas geben wollte. Meine freundliche Erklärung, dass Bailey nichts bekommen soll, zumal sie gerade bettelte, quittierte sie mit einem geräuschvollen Öffnen der Plastiktüte in dem Moment, in dem ich mich umdrehte, und schob Bailey schnell Wurst ins Maul, köstlich amüsiert, dass sie das ja nicht sollte. Äh… geht’s noch? Der Tipp unseres Hundetrainers, erstmal bis fünf zu zählen und dann durchzuschnaufen – den Tipp muss man manchmal nicht nur bei der Welpenerziehung anwenden…

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