Im Urlaub

Anfang August hieß es für Bailey und Herrchen: Für ein verlängertes Wochenende das vertraute Revier verlassen und ab zu Herrchens Eltern. Der Kofferraum war abermals vollgepackt, in erster Linie mit Baileys Sachen, und erneut stellte die vierstündige Fahrt unseren Welpen vor keinerlei Herausforderung. Wozu kann man schlafen.

Wie ruhig und brav sich unser Hund verhalten kann, wenn sie zuvor nur ausgiebig toben kann, bewies sie den ganzen Tag. Friedlich ließ sie alle streichelnden Hände über sich ergehen. Und es gab reichlich Hände, schließlich gaben sich Geburtstagsgäste die Klinke in die Hand. Statt bettelnd oder aufgeregt durch die Gegend zu wuseln, beschäftigte sie sich mit ihrem Knotenknochen oder ihrem neuen Begleiter, Mister Tiger, der als Reinkarnation von Herrn Quietsch bei ihr ist. Selbst bei der abendlichen Feier im Gasthaus glänzte sie von ihrer besten Seite.

Natürlich sorgten auch die Kids dafür, dass ihr nicht langweilig wurde. Man sollte die strahlenden Kinderaugen fotografieren, wenn sich ein Hund auf ihr Kommando hin setzt oder Pfote gibt! Diesmal waren wir auch schlauer und nahmen die Autobox mit ins Haus, um ihr eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Auf die Art und Weise bedeutete für uns und Bailey der Besuch ein paar tolle, harmonische Tage Auszeit.

Allein, ein kleines Problem haben wir nun selbst kreiert: Beim Gassigehen ließen wir Bailey sehr viel Spielraum und maßregelten sie auch nicht, wenn sie an der Leine zog, weil wir fürchteten, sie zu überfordern mit fremder Umgebung, fremden Gerüchen, fremden Personen und Befehlsketten aus Kindermund. Wieder zurück denkt unser Welpe gar nicht daran, nun wieder ordentlich an der Leine zu gehen. Da haben wir wohl wieder etwas Übungsbedarf…

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